Vom Schwan zum coolen Entlein oder andersrum
Ahoi, ich bin Baby. Ich war noch ganz jung, als ich gerettet wurde. Ein Hingucker war ich damals nicht, aber jetzt habe ich elegante schwarze Streifen an meinen Flügeln und könnte damit auf jedem Ball glänzen und flattern.
In der Badewanne oder in der Sonne
Ich habe das schönste Meckern überhaupt
Geschälte Sonnenblumenkerne, Hanfsamen

Das ist meine Geschichte
Als ich im Januar 2026 gefunden wurde, war ich gerade mal 27 Tage alt. Ich saß auf dem Boden und konnte mich nicht bewegen, nicht mal ein einzelnes Körnchen konnte ich ich selbst picken. Bei dieser neurologischen Auffälligkeit war die Diagnose schnell klar: PMV = Paramyxovirose, auch als Taubenpest bekannt. Diese hoch ansteckende Viruserkrankung ist nicht heilbar und greift bei Tauben besonders das Nervensystem und die Nieren an. Durch die neurologischen Ausfälle konnte ich nicht selbstständig essen, hatte Polyurie (das heißt ich musste viel, wirklich viel zu viel Pipi machen) und Koordinationsschwierigkeiten. Anfangs musste ich deshalb zwangsernährt werden. Auf der Straße wäre ich so entweder verunglückt oder verhungert, aber glücklicherweise wurde ich entdeckt und eingesammelt. Mein Genesungsweg war lang. Aber mit viel Liebe bin ich langsam geheilt.
Steckbrief
Das bin ich
Ich kam als Jungtaube direkt zu meiner Pflegestelle. Mein Gefieder war stumpf, mein Blick starr und mein Aussehen alles andere als prickelnd. Vom schönen lila-grünen Schimmer am Hals fehlte jede Spur. Trotzdem wurde ich mit vielen Zusätzen und noch mehr Liebe gepflegt und gehegt, sodass ich groß und stark werden konnte. In der Voliere habe ich mich direkt gemausert, habe das Vergangene hinter mir gelassen und bin nun ein stolzer Täuber mit einer Vorliebe für die Gefiederpflege. Ich bin ein munteres Kerlchen und halte mit meiner Meinung nicht hinterm Berg. Wenn mir etwas nicht passt, meckere ich aus vollen Kräften.
Geschichten
Hier bekommt ihr einen Einblick in mein Leben
Durch meine Krankheit fällt es mir schwer, Gefahren richtig einzuschätzen. Deswegen bin ich sehr unerschrocken, was in der Voliere und für meine Coolness von Vorteil ist. Zwar wurde ich bei meiner Vergesellschaftung mit den anderen Tauben erst scheuer, aber dank meiner Kühnheit bin ich schnell wieder zu meiner ursprünglichen Tiefenentspanntheit zurückgekehrt. Bis heute bin ich deshalb der offizielle Ranch-Ice-Breaker bei der Vergesellschaftung mit Neuankömmlingen.
Ich mach‘ einfach mein Ding, checke die Voliere aus und picke meiner Wege. Körperpflege steht bei mir allzeit an erster Stelle. Wird ein neues Bad eingelassen, bin ich der Erste in der Wanne und plantsche munter vor mich hin.
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Schritt für Schritt:
Babys Patenschaftsreise
Mit deiner monatlichen Patenschaft schenkst du mehr als nur Futter oder ein warmes Plätzchen.
Du schenkst Sicherheit, Geborgenheit und die Chance auf Heilung – für Tauben, die oft zum ersten Mal in ihrem Leben erfahren dürfen, wie es ist, geliebt, respektiert und gesehen zu werden.
Mit jedem Beitrag sicherst du die tägliche Grundversorgung deines Patentieres und trägst dazu bei, dass wir auch in Zukunft neue Schützlinge aufnehmen, aufpäppeln und langfristig versorgen können.
Dank deiner Patenschaft können wir jedes Tauben individuell betreuen, medizinisch versorgen und liebevoll begleiten – Schritt für Schritt auf seinem Weg in ein neues, angstfreies Leben.
In Sicherheit
Grundversorgung
Gesundheitsvorsorge
Therapie & Training
Vollversorgung
Damit kämpfe ich heute noch
Der intensiven Pflege sei Dank, bin ich heute fast symptomfrei. Aber leider nur fast, weshalb ein Überleben auf der Straße für mich unmöglich ist. Mein Platz ist also in der Voliere.
Anfangs fand ich meine pflegenden Menschen ziemlich doof, nach einiger Zeit – eben, weil ich ein neugieriger Täuber bin – habe ich meine Meinung geändert und finde zunehmend Gefallen. Zu den mir bekannten Gesichtern bin ich mittlerweile richtig zutraulich.

