Blauer Brummer mit zartem Nervenkostüm
Ahoi, ich bin Bubi und neu auf der Ranch. Mit meinen feinen Antennen nehme ich meine Umwelt besonders sensibel wahr – leider auch so manche Störwelle. In mir steckt eine Menge Kraft und Ausdauer, praktisch ein Panther der Marke Blue Line.
Ganz für mich allein und laaaange, auch mal in einem frisch bezogenem Gästebett.
Reaktionsvermögen in Ultraschallgeschwindigkeit und im Dauerlauf.
Kürbisbrei mit Thymian.

Bubi´s Geschichte
Das ist meine Geschichte
Durch eine Beschlagnahmung – an dieser Stelle muss ich betonen, dass der Fehler immer beim anderen Ende der Leine liegt, ausbaden müssen es dann wir Vierbeiner – wurde ich von meiner bisherigen Familie getrennt. Als Raphy davon gehört hat, hat er mir angeboten, die Ranch kennen zu lernen. Seit kurzem bin ich also ein Ranchbewohner und darf mich in aller Ruhe einleben. Das klappt bisher ganz gut. Aus der Nähe habe ich die anderen Ranchvierbeiner aber noch nicht kennengelernt. Alles zu seiner Zeit.
Steckbrief
Das bin ich
Ich bin sehr aufmerksam und gut im Beobachten. Wenn ich auf meiner Spazierrunde unterwegs bin, könnte man meinen, ich bin eine Raubkatze, weil ich zielstrebig durch die höchsten Grasbüschel am Wegesrand laufe…bin ich auf der Pirsch? Kann sein oder ich weiß einfach, dass ich so unschlagbar mysteriös und cool aussehe. Ich kann mich sehr gut mit mir selbst oder auch nur einem Stock beschäftigen. Das ist bemerkenswert, denn nicht jeder Hund kann sich so in einen Meditationsflow versetzen. Ansonsten liebe ich Wasser. Wenn Stephan mal wieder im Bach plantscht, übernehme ich die Bademeisterschicht.
Hier bekommt ihr einen kleinen Einblick in mein Leben
Meine Geschichte ist nicht die fröhlichste, aber das sind ja die wenigsten Geschichten hier. Als American Staffordshire Bullterrier “Blue Line” bringe ich typische Terrier-Eigenschaften mit. Bewegungsreize sind zum Beispiel maximal einladend, um es mal konstruktiv auszudrücken. Als flitziger Brummer in dieser stabilen Gewichtsklasse bin ich sehr dynamisch unterwegs. Durch fehlendes Wissen, ein falsches und v.a. nicht rassespezifisches Training (und vielleicht auch nicht genügend Konsequenz beim Halten meiner Rasse), kam es leider zu falschen Verknüpfungen und Mustern bei mir. Zum Beispiel scheint mein Terrier-typisches Beutefangverhalten wohl eher “fehlgeleitet” zu sein – ich verstehe den Ernst hier gar nicht, da das sooo viel Spaß macht! Leidenschaftlichen Hundefreunden habe ich zu verdanken, dass sie mich in das Leben von Lea und Stephan gespült haben. Ha, eine Soap-Opera ist nichts dagegen!
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Schritt für Schritt:
Bubi´s Patenschaftsreise
Mit deiner monatlichen Patenschaft schenkst du mehr als nur Futter oder einen Platz zum Schlafen. Du schenkst Sicherheit, Geborgenheit und die Chance auf Heilung – für Hunde, die oft zum ersten Mal in ihrem Leben erfahren dürfen, wie es ist, geliebt, respektiert und gesehen zu werden.
Deine Unterstützung macht all das möglich, was für ihre Rehabilitation so wichtig ist: sorgfältig zubereiteten Gemüsebrei, hochwertige Öle, Vitalstoffe und Supplements, orthopädische Betten für schmerzfreie Ruhe, gezieltes Training mit erfahrenen Hundeschulen und Tierpsychologen sowie Physiotherapie und medizinische Versorgung.
Mit jedem Beitrag sicherst du die tägliche Grundversorgung deines Patentieres und trägst dazu bei, dass wir auch in Zukunft neue Schützlinge aufnehmen, aufpäppeln und langfristig versorgen können.
Dank deiner Hilfe können wir jedes Tier versorgen, medizinisch betreuen und liebevoll begleiten – Schritt für Schritt auf seinem Weg in ein neues, angstfreies Leben.
In Sicherheit
Grundversorgung
Gesundheitsvorsorge
Therapie & Training
Vollversorgung
Mein Nervenkostüm ist eher eins von der transparenten Art – das bedeutet, dass ich ganz viel gleichzeitig wahrnehme. Dadurch bin ich schnell überreizt und finde von allein schwer aus der Situation heraus, sodass ich noch Unterstützung und vor allem eine klare Struktur von außen brauche.
Also heißt es ab sofort: Auf in den Kampf zum Zen – oder auch die Suche nach dem Chillmodus. Zum Glück gibt es auf der Ranch tolle Vorbilder, wie Arnold, Monte oder Mathilda, die sehr geübt im Entspannen sind.

Stereotyp "Kampfhund"
Lasst mich euch ein bisschen Hintergrund zu meiner Rasse erzählen. Ihr kennt bestimmt den Begriff “Kampfhund”, oder? Ich stelle mir ja unter dem Wort ein schnittiges Kostüm mit Augenbinde und Ninja-Schwert vor! Die meisten verknüpfen mit dem Begriff eher aggressive muskelbepackte Hunde, die jederzeit zum Angriff und Festbeißen bereit sind. Aber was, wenn ich euch erzähle, dass es schon seit fast 200 Jahren gar keine “Kampfhunde” mehr gibt?
Aber warum werden dann Hunde wie Dino, Ralphy oder ich gern mal so genannt?
Der Grund dafür liegt im Ursprung meiner Züchtung. Damals, es war in England, kreuzte man Bulldogen mit verschiedenen Terrier-Arten. Geboren war der Bull-Terrier. Dabei ergab die Kraftmasse einer Bulldogge in Kombination mit der Ausdauer (und Sturheit) eines Terriers eine Mischung mit vielen tollen Qualitäten. Wir wurden bspw. zur Rattenjagd eingesetzt, hier kam das Talent der Terrier, selbst die schnellste “Beute” fangen zu können, zur Ausfaltung. Bullterrier wurden aber leider auch für Hundekämpfe eingesetzt, ja sogar extra für diese gezüchtet. Das war ziemlich unfair, weil die Menschen damit Geld durch Wettspiele verdienten und in Kauf nahmen, dass bei den Kämpfen Hunde schwer verletzt oder getötet wurden. Obwohl diese Kämpfe seit fast 200 Jahren verboten sind, hält sich der Begriff Kampfhund bis heute.
So wurden unsere tollen rassetypischen Eigenschaften wie die Ausdauer, der Mut und das Nicht-locker-Lassen gezielt missbraucht. Dabei eignen wir uns auf Grund unserer Loyalität und unserem Beschützerinstinkt in den richtigen Händen für so viel mehr! Stephan möchte beispielsweise mit mir demnächst das Agility Trainingsgelände erobern – macht euch auf was gefasst!
Indem du uns unterstützt, sicherst du nicht nur die Grundversorgung, medizinische Versorgung und Rehabilitation meiner Freunde auf Ralphy's Ranch, sondern trägst auch dazu bei, dass sie ein erfülltes und glückliches Leben führen können. Deine Spenden machen einen großen Unterschied und ermöglichen es uns, für jedes Tier individuell die bestmögliche Betreuung zu gewährleisten.




