Ein freies Kikeriki für Alle!
Hello, ich bin Toffee und ich habe keine Lust mehr wie am Fließband Eier zu legen. Hier auf der Ranch kann ich das erste Mal echte frische Luft genießen und meinen Eierauspuff abkühlen lassen.
Links oder rechts von Gustav
Schnatterschnabel
Frisches Rührei, Melone

Das ist meine Geschichte
Zusammen mit Peach, Maple und Cinnamon bin ich dank der Rettung durch einen spezialisierten Hühnerverein zu Ralphy’s Ranch gekommen. Unser Zustand war erbärmlich und nur mit intensiver medizinischer Unterstützung konnten wir langsam auf die Zehen kommen. Nach überstandener Quarantänezeit wurden wir mit Gustav, dem schnieken Hahn, vergesellschaftet. Ich glaube, er ist der allererste Hahn, den ich in meinem noch jungen Leben überhaupt gesehen habe. Und dann ausgerechnet so ein Prachtbursche! Wenn Peach mal Urlaub braucht, übernehme ich freiwillig ihre Position als Stallleitung neben Gustav.
Steckbrief
Das bin ich
Ich bin die stellvertretende Chefhenne bei uns im Stall, direkt nach Peach. Zwar kann ich noch nicht ganz so schön wie sie flattern, weil mir noch ein paar Federn fehlen, aber abgesehen davon, habe ich mich seit dem Umzug zur Ranch gut stabilisiert. Menschen sind nicht so meins. Selbst wenn ich ein 5-Sterne-Edelmenü mit Rührei und Melone vor den Schnabel gestellt bekomme, halte ich zu Menschen lieber Abstand. Und das kommentiere ich auch durchaus lebendig… ob aus Freude oder Empörung – das ist für sie manchmal nicht ganz klar.
Geschichten
Hier bekommt ihr einen Einblick in mein Leben
In unserem Stall hat jede von uns ein eigenes Bruthäuschen mit gemütlichem Stroh. Auch wenn wir keine Eier mehr liefern müssen, legen wir weiter Eier, weil der Brutzwang bei uns besonders hochgezüchtet wurde. Ein Ei zu legen tut mitunter weh, da verkneife ich mir kein Meckern! Am liebsten verbringe ich Zeit nahe bei Gustav oder bei der Snacksuche drüben bei unseren Nachbarn, den Schweinen. Endlich kann ich nämlich genüsslich mit meinen Krallen schaben oder mit meinem Bauch eine Mulde zum Liegen und Nichtstun kreieren.
Schritt für Schritt:
Toffees Patenschaftsreise
Mit deiner monatlichen Patenschaft schenkst du mehr als nur Futter oder ein warmes Plätzchen.
Du schenkst Sicherheit, Geborgenheit und die Chance auf Heilung – für Hühner, die oft zum ersten Mal in ihrem Leben erfahren dürfen, wie es ist, geliebt, respektiert und gesehen zu werden.
Mit jedem Beitrag sicherst du die tägliche Grundversorgung deines Patentieres und trägst dazu bei, dass wir auch in Zukunft neue Schützlinge aufnehmen, aufpäppeln und langfristig versorgen können.
Dank deiner Patenschaft können wir jedes Huhn individuell betreuen, medizinisch versorgen und liebevoll begleiten – Schritt für Schritt auf seinem Weg in ein neues, angstfreies Leben.
In Sicherheit
Grundversorgung
Gesundheitsvorsorge
Therapie & Training
Vollversorgung
Damit kämpfe ich heute noch
Als Legehenne musste ich so viele Eier wie möglich produzieren und legen. Eine artgerechte Haltung war nebensächlich. Zu wenig Platz, ein gesundheitsschädlicher Boden, kaum natürliches Licht oder frische Luft und keine Beschäftigungsmöglichkeiten.
Das führt bei Hühnern, eigentlich bei allen Federtieren, sehr schnell zu stereotypischem Verhalten. Häufig beginnen wir dadurch das Federpicken. Das heißt wir reißen uns selbst oder den anderen Hühnern im Stall die Federn raus. Ist es so arg, dass eine Stelle zu bluten beginnt, wird es noch schlimmer, denn die rote Farbe triggert etwas in uns, noch mehr zu picken. Verarbeitet habe ich dieses Trauma bis heute nicht.
